Attraktive Zinsen für Festgeld & Co.
Festgeld: Alles, was Du dazu wissen musst
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und volatiler Märkte gewinnt Planungssicherheit bei der Geldanlage zunehmend an Bedeutung. Genau dies ist die Stärke der Anlageform Festgeld: Sie verbindet feste Laufzeiten mit garantierten Zinserträgen und bietet Sparer:innen damit eine verlässliche Möglichkeit, ihr Kapital kalkulierbar anzulegen – ohne Kursschwankungen und mit klaren Konditionen.
Nach Jahren niedriger Verzinsung ist das Zinsumfeld wieder spürbar dynamischer geworden. Dadurch rückt Festgeld erneut in den Fokus von Anleger:innen, die ihr Geld sicher parken und gleichzeitig eine attraktive Rendite erzielen möchten. Als klassische Anlageform überzeugt es durch einfache Handhabung, hohe Sicherheit und eine klare Struktur – eine solide Basis für eine ausgewogene Finanzplanung.
Was ist Festgeld?
Hierbei handelt es sich um eine über einen bestimmten Zeitraum festgelegte Geldanlage, die zu einem vorab vereinbarten Termin endet (deshalb auch Termingeld genannt). Wer eine Anlage als Festgeld tätigen möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass eine vorzeitige Kündigung in der Regel nicht möglich ist. Auch eine zwischenzeitliche Änderung der Guthabenhöhe durch Abhebung eines Teilbetrags oder zusätzliche Einzahlung ist nicht vorgesehen.
Bei dieser Anlageform sind jedoch nicht nur die Anlagedauer und -höhe fix, sondern auch der Zinssatz. Dieser orientiert sich an dem Leitzins der EZB, aber gilt über die gesamte Laufzeit hinweg – unabhängig davon, wie sich die Zinssätze währenddessen auf dem Finanzmarkt entwickeln. Mit einer Anlage in Festgeld sicherst Du Dir also die aktuell attraktiven Zinssätze für den festgelegten Zeitraum.
Für wen ist Festgeld geeignet?
Längerfristige Geldanlagen wie ein Festgeld bieten ein hohes Maß an Planungssicherheit. Denn sowohl die Laufzeit als auch die Höhe der Einlage und der dafür gezahlte Zinssatz sind fest vereinbart und können sich während der Laufzeit nicht ändern. Damit eignet sich diese Anlageform besonders gut für Kund:innen, denen Sicherheit bei der Anlage ihres Geldes sehr wichtig ist.
Durch die variable Laufzeit ist das Festgeld für unterschiedliche Bedürfnisse geeignet. Entweder als relativ kurzfristige Anlage mit einer Laufzeit von einem Jahr, um schnell wieder darauf zugreifen zu können, wenn eine Investition ansteht. Oder für den langfristigen Vermögensaufbau und zum Beispiel als Beitrag zur Altersvorsorge. Auch die Höhe der Einlage kannst Du in der Regel individuell bestimmen.
Was sind die Vorteile von Festgeld?
Festgeld bringt mehrere Vorteile mit sich:
- höhere Verzinsung als auf einem Tagesgeldkonto
- garantierter Zinssatz über den gesamten Zeitraum hinweg
- flexibel wählbare Dauer der Anlage (ein oder mehrere Jahre)
- sichere Einlagen bis 100.000 Euro (auf einem Konto in Deutschland oder anderen EU-Land)
Festgeldangebote sind meist kostenlos, wie zum Beispiel das PSD FestGeld. Das heißt, es fallen von der Kontoeröffnung bis zur Auszahlung keine Gebühren für das Festgeldkonto an.
Wie sicher ist die Anlageform?
Das kommt darauf an, bei welcher Bank Du das Geld anlegst. Um die Sicherheit des Geldes zu gewährleisten, sollte das Geldinstitut bestimmte Stabilitätskriterien erfüllen. Finanzexpert:innen empfehlen ausschließlich solche Banken auszuwählen, die
- sich in einem Land mit guter Zahlungsfähigkeit (Bonität von Staaten) befinden,
- einem gesetzlichen Einlagensicherungsfonds angehören,
- schon seit mindestens zwei Jahren etablierte Anbieter sind.
Wieso sollte ich ein Festgeldkonto in Deutschland eröffnen?
Die Banken in Deutschland erfüllen in der Regel die oben genannten Stabilitätskriterien. So sind alle Festgeldkonten in Deutschland (und anderen Ländern der Europäischen Union) über die europaweit einheitlich geregelte gesetzliche Einlagensicherung abgesichert. Sie gilt für alle Finanzinstitute mit Banklizenz und schützt Einlagen in Höhe von 100.000 Euro pro Kund:in und Bank (bei Eheleuten mit Gemeinschaftskonto: bis 200.000 Euro).
Möchtest Du einen höheren Betrag anlegen, hast Du die Möglichkeit, diesen auf mehrere Banken zu verteilen. In diesem Fall sind auch die einzelnen Teilbeträge über die Einlagensicherung der jeweiligen Bank abgesichert. Oder Du suchst Dir eine Bank, die ausdrücklich höhere Einlagen absichert, zum Beispiel über eine Mitgliedschaft in einem zusätzlichen freiwilligen Einlagensicherungsfonds. Diese können allerdings je nach Land und Anbieter anders geregelt sein.
Welcher Anlagebetrag ist sinnvoll?
Die meisten Banken geben einen bestimmten Mindestanlagebetrag für das Festgeld vor. Bei der PSD Bank Nürnberg liegt dieser beispielsweise bei 1.000 Euro. Eine Obergrenze für den Anlagebetrag entfällt ebenfalls bei der PSD Bank Nürnberg. Damit kannst Du Dein Festgeldguthaben frei wählen.
Du solltest aber daran denken, dass Du während der Dauer der Anlage keinen Zugriff auf das Geld hast. Deshalb solltest Du nur so viel Geld so lange auf ein Festgeldkonto legen, wie Du in dem Zeitraum ganz sicher entbehren kannst. Plane dabei auch mögliche unvorhergesehene Kosten wie Reparaturen am Auto oder Haus ein.
Welche Anlagedauer ist sinnvoll?
Mit der Dauer der Festgeldanlage variiert meist auch die Zinshöhe. Es lohnt sich jedoch, stets genau hinzuschauen, denn eine längere Vertragslaufzeit geht nicht zwangsläufig mit den höchsten Zinserträgen einher. Vergleiche Angebote von verschiedenen Banken und für verschiedene Zeiträume. Es lohnt sich zum Beispiel, einen Blick auf die aktuellen Konditionen beim PSD FestGeld zu werfen.
Welche Vertragslaufzeit die beste ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Hier kommt es vielmehr auf den Einzelfall und Deine persönlichen Prioritäten an. Bei einer kürzeren Vertragslaufzeit (bis zu 24 Monaten), bist Du relativ flexibel und kannst eventuelle Zinsanstiege für Dich nutzen, indem Du mit Fälligkeit Deines Vertrages die Summe direkt neu anlegst. Eine lange Dauer (ab 24 Monaten) gibt dagegen lange Sicherheit. So bist Du gewappnet gegen eventuelle Senkungen des Leitzinses, die während der Sparphase auftreten können.
Ob die Zinssätze in den nächsten Jahren weiter steigen oder wieder sinken werden, lässt sich nicht sicher vorhersagen. Um die Preisstabilität zu gewährleisten, passt die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen immer wieder an, wenn die Inflationsrate von ihrem Sollwert von rund 2 Prozent abweicht. Im Normalfall gleichen Banken ihre Konditionen an die Zinspolitik der EZB an.
Finanzexpert:innen empfehlen daher ein Festgeldkonto mit einer Vertragslaufzeit von 1 bis 2 Jahren. Damit profitierst Du oft von attraktiven Zinssätzen und bleibst gleichzeitig recht flexibel. Dafür sicherst Du Dir bei längeren Vertragslaufzeiten von mehreren Jahren gute Zinsen, auch wenn die EZB den Leitzins wieder senkt.
Um die eigene Liquidität auch bei unvorhersehbaren Ausgaben nicht zu gefährden, empfehlen Finanzexpert:innen eine Reserve von etwa drei Monatsgehältern. Der darüber hinaus verfügbare Betrag kann frei angelegt werden. Welche Anlageformen sich hierfür anbieten, hängt von Deinen Wünschen und Präferenzen ab. Für eine risikoarme Anlage ist das Festgeld eine gute Option.
Was passiert nach Ablauf der Anlagedauer?
Das kommt auf den jeweiligen Vertrag an. Manche Verträge enden nach der vertraglich vereinbarten Zeit automatisch. Andere sind noch einmal schriftlich zu kündigen, ansonsten verlängert sich die Vertragslaufzeit nach dem vereinbarten Stichtag. Deshalb empfiehlt sich ein genauer Blick in die Vertragsunterlagen.
Bei der PSD Bank Nürnberg musst Du Dir keine Termine merken oder Gedanken um eine fristgerechte Kündigung Deines Festgeldkontos machen. Das bis dahin angesparte Guthaben samt Zinsen wird Dir automatisch am Ende der Vertragslaufzeit auf Dein Referenzkonto ausgezahlt, ohne dass Du den Vertrag gesondert kündigen musst.
Wie werden Festgeldzinsen versteuert?
Zinserträge sind grundsätzlich steuerpflichtig. Anleger:innen, die Kapitalerträge erzielen, müssen auf diese Erträge eine Steuer („Abgeltungssteuer“) in Höhe von 25 Prozent zahlen. Du musst Dich darum jedoch nicht selbst kümmern. Die Bank behält den fälligen Steuerbetrag ein und führt ihn automatisch an das Finanzamt ab.
Du kannst jedoch steuerliche Freibeträge nutzen. Der Sparerpauschbetrag liegt im Jahr 2026 unverändert bei bis zu 1.000 Euro (für Einzelpersonen) bzw. bei bis 2.000 Euro (für Eheleute). Hierzu musst Du Deiner Bank einen Freistellungsauftrag erteilen. Damit beauftragst Du Deine Bank, die erzielten Kapitalerträge von dem automatischen Abzug der Steuer zu befreien.
Ein Freistellungsauftrag ist erst einmal unbefristet gültig. Du kannst ihn aber natürlich jederzeit widerrufen oder ändern.
Wie ist die zukünftige Zinsentwicklung?
Wie sich die Zinsen in den kommenden Jahren genau entwickeln, lässt sich nicht sicher vorhersagen. Klar ist jedoch: Die Höhe der Zinsen für Geldanlagen hängt maßgeblich von den Entscheidungen der Europäischen Zentralbank ab. Nach den starken Zinserhöhungen der vergangenen Jahre hat sich das Zinsniveau zuletzt stabilisiert. Viele Fachleute erwarten, dass es kurzfristig keine drastischen Veränderungen geben wird, sondern sich die Zinsen eher langsam und in kleinen Schritten anpassen.
Für Festgeldanleger:innen bedeutet das vor allem eines: Planbarkeit. Solange das allgemeine Zinsniveau relativ stabil bleibt, bieten Banken weiterhin Festgeldoptionen mit festen Zinssätzen über die gesamte Laufzeit. Gleichzeitig stehen die Kreditinstitute untereinander im Wettbewerb um Kund:innen, was sich positiv auf die Konditionen auswirken kann. Wer sich jetzt für ein Festgeld entscheidet, kann sich die aktuell verfügbaren Zinsen für mehrere Jahre sichern – unabhängig davon, wie sich der Markt später entwickelt.
