Zinsen

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Was sind Zinsen?

Wenn Du Dir nach und nach ein Vermögen ansparen willst, legst Du Dein Geld wahrscheinlich auf einem Tagesgeld- oder Festgeldkonto an. Oder Du besitzt noch ein klassisches Sparbuch, auf das Du regelmäßig kleinere oder größere Beträge einzahlst.

In all diesen Fällen erhältst Du für Dein Geld normalerweise von der Bank oder Sparkasse Zinsen.

Du erhältst also regelmäßig einen bestimmten Prozentsatz Deiner Sparsumme als Gegenleistung dafür, dass Du dem Kreditinstitut Geld leihst.

Es kann aber auch sein, dass Du selbst Geld benötigst, was Du dir von der Bank borgst. Dann bist Du es, der einen vereinbarten Zinssatz zahlen muss.
 

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Sparzinsen als Kaufkrafterhalt

Ob Du für ein Auto sparst, Dir ein neues Zuhause einrichten willst oder einfach nur einen finanziellen Puffer schaffen möchtest – Geld auf einem Tages- oder Festgeldkonto zu parken, lohnt sich in jedem Fall. Denn für die dort hinterlegten Beträge erhältst Du Zinsen und kannst Dein Vermögen so zusätzlich erhöhen. Zudem dienen Zinsen grundsätzlich dazu, Deine Ersparnisse vor einer inflationsbedingten Abwertung zu schützen. Das bedeutet, dass die Kaufkraft Deines Geldes durch die Dir zufließenden Zinszahlungen ausgeglichen wird und (in einem gewissen Rahmen) erhalten bleibt.

Kreditzinsen können ziemlich hoch sein

Selbst in Zeiten, in denen es für Sparguthaben nur geringe Zinszahlungen gibt, verlangen viele Banken für die Gewährung eines Kredites recht hohe Zinssätze. Vor allem bei der Inanspruchnahme eines Dispokredites bzw. einer sogenannten „eingeräumten Kontoüberziehung“ wirst Du oft kräftig zur Kasse gebeten. Ein Vergleich der unterschiedlichen Konditionen und ggf. der Wechsel zu einer anderen Bank kann hier sehr hilfreich sein.

So wird der Zinssatz berechnet

Mit der folgenden Formel kannst Du ausrechnen, wie viel Zinsen Du pro Jahr auf Dein Guthaben erhältst bzw. wie viel Zinsen Du für einen bestimmten Kreditbetrag zahlen musst:

Sparguthaben bzw. Kreditbetrag x Zinssatz = jährlicher Zins in EUR

 


Info:

Wenn Du beispielsweise 10.000 EUR bei einem Zinssatz von 3 % pro Jahr (p. a. / „pro anno“ = „pro Jahr“) anlegst, sieht die Berechnung wie folgt aus:

10.000 x 0,03 = 300

Du erhältst dann pro Jahr eine Zinszahlung in Höhe von 300 EUR.

 

Zinssätze sind häufig variabel

Während der Zinssatz eines Kredites meist bei Vertragsabschluss für die gesamte Laufzeit festgeschrieben wird, sind Sparzinsen häufig variabel. Hier reagieren die Geldinstitute zeitnah auf die Entwicklung auf den internationalen Kapitalmärkten bzw. auf die Höhe des sogenannten Leitzinses der Europäischen Zentralbank (EZB). In Niedrigzinsphasen kann es daher sein, dass Du für Deine Ersparnisse nur sehr wenig Zinsen erhältst. Schlimmstenfalls (bei sehr hohen Einlagen) musst Du sogar Negativzinsen zahlen.

Wenn Du weißt, dass Du Dein Geld in naher Zukunft nicht benötigst, ist es daher möglicherweise eine gute Idee, Deine Ersparnisse auf einem Konto mit festem Zinssatz anzulegen. Auf diese Weise ist Dir das Zinsniveau bei Abschluss für den vereinbarten Zeitraum sicher.

Dispokredit

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Was ist ein Dispokredit?

Eine Überziehungsmöglichkeit, besser bekannt als Dispokredit oder umgangssprachlich auch Dispo, steht in Zusammenhang mit einem Girokonto. Ob und in welcher Höhe Dir die Bank diesen Kredit in Form einer Kontoüberziehung einräumt, ist abhängig von Deiner Kreditwürdigkeit, also von der Höhe Deines Einkommens und von regelmäßigen Einzahlungen auf Dein Girokonto. Ein gewährter Dispositionskredit bedeutet also, dass Du in Höhe des von der Bank gewährten Kreditrahmens auf Deinem Girokonto ins Minus rutschen darfst.
 

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Muss meine Bank mir einen Dispokredit gewähren?

Vorab prüft die Bank Deine Kreditwürdigkeit über eine Wirtschaftsauskunftei. Bei dieser handelt es sich meistens um die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, die besser bekannt ist unter dem Namen Schufa. Der Geschäftszweck von Auskunfteien ist darauf ausgerichtet, ihre Vertragspartner – unter anderem Banken – mit Informationen über die Bonität Dritter zu versorgen.

 


Info:

Verwehrt Deine Bank Dir eine Überziehungsmöglichkeit in Form eines Dispokredits, kann das an Einträgen in der Schufa-Datei liegen, die möglicherweise fehlerhaft sind. Wird der Kredit gewährt, verlangt die Bank keine zusätzlichen Sicherheiten. Stattdessen räumst Du als Kunde durch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank ein Pfandrecht ein, das bei Zahlungsausfall den Zugriff auf andere Konten ermöglicht.

 

Fakten zum Dispokredit

  • Dispokredite bedürfen keines formellen Kreditantrags. Sie sind flexibel und dafür gedacht, einen kurzfristigen Geldbedarf zu decken.
  • Das schließt auch das Recht der Banken ein, den Kredit jederzeit zu kürzen oder zu kündigen, sodass Du etwaige Disposchulden bis zur endgültigen Tilgung zeitnah abbezahlen musst.
  • Die Flexibilität von Dispokrediten lässt sich die Bank in der Regel mit sehr hohen Zinssätzen bezahlen. Diese erhöhen sich noch, wenn Du Dein Konto über die gewährte Kreditlinie hinaus überziehst.
  • Die Höhe der Sollzinsen kann je nach Bank variieren und beträgt durchschnittlich 9,68 Prozent im Jahr. Das bedeutet, dass die aktuellen Niedrigzinsen bei Dispositionskrediten nicht an die Verbraucher weitergegeben werden.

Banken sind nicht dazu berechtigt, Bearbeitungsgebühren für Kontoüberziehungen zu berechnen. Überziehst Du den Kreditrahmen, darf die Bank höhere Zinsen verlangen. Sie hat jedoch nicht das Recht, dafür eine pauschale Mindestgebühr zu verlangen.

Sofern Du Deinen Dispokredit über einen längeren Zeitraum in Anspruch nimmst, kann es sinnvoll sein, diesen durch einen Ratenkredit abzulösen. Dafür gibt es zwei Gründe:

  • Die Zinsen eines Ratenkredites sind wesentlich geringer.
  • Außerdem zwingt Dich ein Ratenkredit dazu, die durch den Dispokredit verursachten Schulden tatsächlich abzubauen.

Wichtig ist hierbei, vorab die genaue Kreditsumme zu berechnen und einen Ratenplan festzulegen.

Leitzins

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Was ist der Leitzins?

Der Leitzins ist das wichtigste geldpolitische Instrument einer Zentralbank. Er gilt für Geschäfte, die zwischen der Zentralbank und den angeschlossenen Geschäftsbanken getätigt werden. Dadurch steuert er direkt den Preis für die Geldaufnahme. Darüber hinaus wirkt sich die Höhe der Leitzinsen unmittelbar auf den Handel der Geschäftsbanken untereinander aus.

 


Info:

Werden Leitzinsen angehoben, spricht man von einer restriktiven Geldpolitik. Denn das Geld verteuert sich und es kommt tendenziell in geringerer Menge in Umlauf. So werden beispielsweise Kredite teurer und es wird eine Inflation wird abgemildert. Sinkt das Zinsniveau, trifft das Gegenteil zu. Entsprechend ist von einer expansiven Geldpolitik die Rede. Die Kreditaufnahme wird dann günstiger und das Wirtschaftswachstum soll angekurbelt werden.

 

Leitzinsen der Europäischen Zentralbank

In der Eurozone stellen drei Zinssätze gemeinsam die Leitzinsen dar:

1. der Hauptrefinanzierungssatz
2. der Einlagesatz
3. der Spitzenrefinanzierungssatz

Bei Hauptrefinanzierungsgeschäften erhalten die Geschäftsbanken Geld gegen notenbankfähige Wertpapiere. Etwa drei Viertel der Geldmenge wird über diese Geschäfte bereitgestellt.

Der Einlagensatz beschreibt den Zinssatz, den Geschäftsbanken erhalten, wenn sie bei der Europäischen Zentralbank kurzfristig nicht benötigtes Geld anlegen. Seit der Finanzkrise 2008 hat sich die Niedrigzinspolitik der EZB etabliert.

Der Spitzenrefinanzierungssatz gilt für Geschäftsbanken, die sich über Nacht bei der EZB Geld beschaffen.

Leitzinsen in anderen Ländern

Der Leitzins in den USA ist als Federal Funds Rate bekannt. Im Gegensatz zu den Leitzinsen der EZB handelt es sich hier nicht um einen festen Zinssatz, sondern um eine Zinsspanne. Sie umfasst üblicherweise einen Viertelprozentpunkt. Die Chinesische Volksbank und die Bank of Japan bezeichnen ihren Leitzins als Diskontsatz und die Schweizerische Nationalbank als SNB policy rate.
 

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Einlagensicherung

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Was bedeutet Einlagensicherung?

Als Einlagensicherung bezeichnet man die Absicherung von Kundengeldern auf Bankkonten. Durch sie werden Deine Geldeinlagen auf Giro– und Sparkonten, aber auch auf Tages- und Festgeldkonten bei Schieflagen und Zahlungsunfähigkeit der Bank geschützt.

 


Wichtig:

In Deutschland gibt es eine gesetzliche und eine zusätzliche freiwillige Einlagensicherung. Über die gesetzlich vorgeschriebene sind Guthaben bis zur Gesamtsumme von 100.000 Euro pro Bank und Kunde abgesichert. Hast Du ein gemeinsames Konto mit Deinem Partner, so sind bis zu 200.000 Euro eures Guthabens bei dieser Bank geschützt.

 

Diese Summen gelten auch für Fremdwährungskonten. Im Fall der Fälle wird dann der jeweilige Wechselkurs der Europäischen Zentralbank zur Umrechnung benutzt.

Gehört Deine Bank freiwillig dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken oder dem des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands an, so sind Deine Geldeinlagen noch höher abgesichert. Genaue Informationen dazu kannst Du bei Deiner Bank oder den Sicherungsfonds abfragen. Konten bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken werden über eigene Einlagensicherungssysteme abgesichert. Diese beruhen auf der gegenseitigen Haftung der Mitgliedsinstitute untereinander.
 

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Einlagensicherung bei ausländischen Banken

Auch bei ausländischen Banken in Deutschland sind Deine Einlagen gesichert. Man unterscheidet dabei zwischen:

  • Kreditinstituten aus Staaten innerhalb der EU bzw. des Europäischen Wirtschaftsraums
  • Kreditinstituten aus Staaten außerhalb der EU und des EWR

Bei Banken aus EU oder EWR gilt die Sicherung der Einlagen von 100.000 Euro pro Bank und Kunde. Allerdings wird dieser Betrag über die Einlagensicherung des Heimatlandes der Bank abgesichert. Anleger sollten daher ein Auge auf die Bonität des jeweiligen Staates haben.

Zweigstellen von Banken aus Nicht-EU-Ländern sind in Deutschland Mitglieder der gesetzlichen Entschädigungseinrichtungen. Ihre Konten fallen also unter die gesetzliche Einlagensicherung. Ist das Institut eine eigenständige Tochtergesellschaft einer ausländischen Bank, fällt sie komplett unter deutsches Recht. Dann gilt die gesetzliche Sicherung der Einlagen automatisch für sie.

Ausländische Banken können sich zusätzlich auch an dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds der privaten deutschen Banken beteiligen. Dies erhöht die Absicherung der Kundenkonten weiter.

Referenzkonto

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Was ist ein Referenzkonto?

Wenn Du ein Tagesgeldkonto eröffnen oder einen Sparplan anlegen möchtest, wirst Du dabei meistens auch nach einem Referenzkonto gefragt. Damit ist das Konto gemeint, von dem zum Beispiel die Zahlungen für Deinen Sparplan abgebucht werden. Oder es ist das Konto, auf das Deine Auszahlungen vom Tagesgeldkonto gutgeschrieben werden. Referenzkonten sind normalerweise ganz normale Girokonten, mit denen Du auch Deinen alltäglichen Zahlungsverkehr erledigen kannst, zum Beispiel Überweisungen oder Daueraufträge.

Wozu benötigt man Referenzkonten?

Der Grund, warum Du für verschiedenste Geldanlagen Referenzkonten angeben muss, ist, dass über Depots oder Tagesgeldkonten kein regulärer Zahlungsverkehr möglich ist. Das bedeutet, dass Du darüber zum Beispiel keine Einzahlungen, Bargeldabhebungen oder Überweisungen machen kannst.

Wenn Du etwas Geld auf Dein Tagesgeldkonto einzahlen oder Aktien für Dein Depot kaufen möchtest, dient Dein Referenzkonto deshalb als Zahlungsquelle.

Außerdem bietet es Dir Sicherheit für Auszahlungen von Deinen Geldanlagen. Denn Dinge wie Kursgewinne, Dividenden oder Geldbeträge von Deinem Sparkonto können ausschließlich auf dieses eine zugeordnete Konto ausgezahlt werden.


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Referenzkonten braucht man zum Beispiel für:

  • Geld beim Tagesgeldkonto ein- oder auszahlen
  • Geld beim Festgeldkonto ein- oder auszahlen
  • regelmäßiges Einzahlen in einen Sparplan (z. B. ETF-Sparplan, Sparkonto)
  • Wertpapiere kaufen
  • Dividenden von Wertpapieren auszahlen lassen
  • Kursgewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren auszahlen lassen
  • monatlicher Ausgleich der Kreditkarte

Wenn Du ein Sparkonto bei Deiner Hausbank eröffnest, wird Dein Girokonto oft automatisch als Referenzkonto vorgeschlagen. Geldanlagen und Referenzkonten musst Du aber nicht zwangsläufig bei derselben Bank führen. Bei vielen Finanzdienstleistern kannst Du Deine Anlagekonten und Depots auch mit einem Girokonto bei einem Drittanbieter verknüpfen. So kannst Du verschiedene Angebote vergleichen und Dir die jeweils besten Konditionen für die einzelnen Konten aussuchen.

Scan2Bank

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Was bedeutet Scan2Bank?

Mit der Funktion Scan2Bank kannst Du Dir die Ausführung von Überweisungen per Online-Banking erheblich erleichtern. Normalerweise tippst Du alle relevanten Angaben – wie etwa den Namen des Zahlungsempfängers, die IBAN sowie den Betrag und den Verwendungszweck – mühsam über die Tastatur ein. Mit Scan2Bank fotografierst Du die zu zahlende Rechnung stattdessen einfach ab. Hierzu genügt es, die Kamera Deines Smartphones oder Tablets auf das Rechnungsblatt zu richten. Erforderlich ist lediglich eine kompatible App.


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Viele Banken bieten inzwischen Scan2Bank an

Um ihren Kunden in Sachen Servicequalität und Leistungsstärke entgegenzukommen, bieten inzwischen viele Banken und Sparkassen Apps, mit denen sich die Funktion Scan2Bank nutzen lässt. Um Scan2Bank nutzen zu können, öffnest Du einfach die jeweilige App und rufst den passenden Menüpunkt zum Fotografieren von Rechnungen auf. Gegebenenfalls musst Du dann noch das richtige Konto für diesen Auftrag auswählen. Anschließend kannst Du sofort das Rechnungsblatt mit der Kamera Deines Smartphones oder Tablets aufnehmen.

 


Tipp:

Damit die App alle Angaben korrekt einlesen kann, solltest Du auf eine möglichst gut beleuchtete Umgebung achten. Ist die Rechnung passend ausgerichtet, startet der Scan bei den meisten Apps vollautomatisch. Dann werden die Daten in ein virtuelles Überweisungsformular übertragen.

 

Das sind die Voraussetzungen für das Scan2Bank-Verfahren

Wenn Du von den Vorteilen dieses modernen und zeitsparenden Überweisungsverfahrens profitieren möchtest, musst Du folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Du besitzt ein Smartphone oder Tablet mit Kamera
  • Dein Konto ist für das Online-Banking freigeschaltet
  • Du hast eine geeignete App installiert
  • Du nutzt ein passendes TAN-Verfahren (wie zum Beispiel VR-SecureSign der Volksbank oder pushTAN der Sparkasse)

Vor der Bestätigung genau prüfen!

Wenn Du eine Überweisung mit der Scan2Bank-Funktion durchführen möchtet, solltest Du alle Angaben vor der Bestätigung des Auftrages unbedingt noch einmal gründlich prüfen. So vermeidest Du mögliche Fehler, die sich beim automatischen Einlesen eingeschlichen haben könnten. Wurde alles korrekt übernommen, bestätigst Du den Auftrag (meist durch die Eingabe einer TAN) und schon ist die Rechnung bezahlt.

Übrigens: Um den Belangen des Datenschutzes in ausreichendem Maße zu genügen, werden bei den meisten Apps die gescannten und übertragenen Rechnungsdaten nach dem Auslesen vollständig gelöscht. Fotografierte Rechnungen werden also weder auf deinem Smartphone noch beim Anbieter der App gespeichert.

Apple Pay

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Was ist Apple Pay?

Apple Pay ist ein mobiles Zahlungssystem, welches das US-amerikanischen Unternehmen Apple für iPhones und andere mobile Geräte dieses Herstellers entwickelte. Aufgrund des besonderen Authentifizierungsverfahrens gilt dieses Mobile-Payment-System als sehr sicher. Zahlungen lassen sich sowohl an der Supermarktkasse als auch im Internet in Sekundenschnelle durchführen und hinsichtlich des Datenschutzes werden neue Maßstäbe gesetzt.

Wer kann Apple Pay nutzen?

Wenn Du ein iPhone besitzt und Deine Bank dieses Verfahren anbietet, kannst du Deine Kredit- oder Girokarte im Apple Wallet hinterlegen.

Die zu Deiner Karte gehörenden Daten werden dabei nicht auf dem iPhone und auch nicht auf den Servern von Apple gespeichert.

Zudem erhalten die beteiligten Händler keine Informationen über Deine Kartennummer oder über Deine Person. Die Zahlung wird biometrisch per Touch-ID oder Face-ID bestätigt. Die Eingabe einer PIN ist nicht erforderlich und wird auch bei höheren Summen nicht abgefragt. Du kannst die Zahlung also innerhalb kürzester Zeit bequem mit Deinem iPhone ausführen und niemand gelangt dabei an sensible Daten.

Wie funktioniert Apple Pay?

Eine Apple-Pay-Zahlung erfolgt an der Kasse dadurch, dass Du dein iPhone einfach an das Kartenlesegerät hältst. Bei iPhones mit Touch-ID geschieht der Vorgang durch das Betätigen des Fingerabdrucksensors; neuere Geräte mit Face-ID erfordern lediglich einen kurzen Druck auf die Seitentaste, um das Wallet aufzurufen und die Zahlung zu veranlassen.

Wer bietet die Bezahlmethode an?

 


Info:

Das Apple-Zahlungsverfahren kannst Du auch in Online-Shops nutzen. Der für iPhone, iPad oder Mac verfügbare Browser Safari prüft automatisch, ob ein Händler im Internet diese Zahlungsvariante anbietet. In diesem Fall fragt er Dich, ob Du mit Apple Pay zahlen möchtest. Der Vorteil liegt hier vor allem darin, dass der Betreiber des Shops nicht in den Besitz Deiner Kredit- oder Bankkartendaten gelangt. Die gesamte Transaktion wird auch hier direkt über das Zahlungssystem Deiner Bank abgewickelt. Apple tritt lediglich zur Verifizierung deiner Person in Erscheinung.

 

Die Vorteile im Überblick

Als modernes Bezahlverfahren bietet dir Apple Pay zahlreiche Vorteile. Hierzu gehören:

  • Keine besondere Registrierung erforderlich
  • Schnelle und bequeme Zahlung an der Kasse
  • Kredit- oder Bankkarte müssen nicht mitgeführt werden; das iPhone genügt
  • Bei Diebstahl oder Verlust des iPhones müssen die hinterlegten Karten nicht gesperrt werden
  • Händler erhalten keine Kenntnis über Kartendaten


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Kreditkarte

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Was ist eine Kreditkarte?

Eine Kreditkarte kann für die Bezahlung von Waren und Dienstleistungen sowie für die Abhebung von Bargeld genutzt werden.

Ihren Namen verdankt sie der Tatsache, dass Kreditkartenkonten auf Kreditbasis geführt werden.

Jede Belastung führt also zunächst einmal zu einem Soll, der dann vom Karteninhaber ausgeglichen werden kann, aber nicht muss. Wird das Soll nicht binnen einer gewissen Frist ausgeglichen, fallen Kreditkartenzinsen an. Bei Karten, die auf Guthabenbasis geführt werden, spricht man von einer Prepaidkarte.

Die bekanntesten Kreditkartenunternehmen

Es gibt vier große Kreditkartenunternehmen, die den Markt für Kreditkarten unter sich aufteilen:

1. American Express
2. Diners
3. Visa
4. Mastercard

Mastercard und Visa geben ihre Kreditkarten über Partnerbanken heraus. Bei Diners und American Express werden die Kreditkarten unmittelbar an die Kunden ausgegeben.

 


Info:

Historisch haben sich Kreditkarten nach dem 2. Weltkrieg zunächst in den USA entwickelt. Heute gehören sie zu den gängigen Mitteln der Bezahlung und Geldabhebung.

 

In Deutschland besitzt ein gutes Drittel der Bevölkerung eine Kreditkarte.

Daten auf der Kreditkarte

Jede Kreditkarte verfügt über eine auf der Vorderseite aufgedruckte Kreditkartennummer. Sie besteht aus 16 Ziffern beziehungsweise 15 Ziffern bei American Express. Die ersten vier Ziffern codieren die Kreditkartengesellschaft und die fünfte Ziffer den Typ (zum Beispiel Visa Gold oder Platin). Aus der sechsten Ziffer ist ersichtlich, ob es sich um eine Erst- oder Zweitkarte handelt. Die verbleibenden Ziffern entsprechen der Kontonummer. Zudem sind auf der Vorderseite der Karte das Ablaufdatum sowie der Name des Karteninhabers zu sehen.

Auf der Rückseite befindet sich ein Feld für die Unterschrift des Karteninhabers sowie eine Prüfziffer. Diese wird als CVC2 beziehungsweise CVV2 bezeichnet. Eine weitere Prüfziffer CVC1 beziehungsweise CVV1 ist im Chip oder Magnetstreifen gespeichert und nicht sichtbar. Zu jeder Karte gehört außerdem eine PIN, die natürlich nicht auf der Karte selbst gespeichert ist.


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PIN

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Was ist die PIN und wer braucht sie?

PIN ist die Abkürzung für „Persönliche Identifikationsnummer“. Du kennst sie vielleicht auch unter der Bezeichnung „Geheimzahl“.

Eine PIN ist üblich zur Identifizierung, wenn Du eine Girocard oder Kreditkarte verwendest.

Du brauchst sie auch für das Online-Banking, beim bargeldlosen Bezahlen an der Kasse und beim Geld abheben am Geldautomaten. Weitere Verwendungen, die mit dem Zahlungsverkehr nichts zu tun haben, findest Du bei SIM-Karten oder als Code bei Türöffnern.

Wie lang ist eine PIN und wie bekommst Du sie?

Die Identifikationsnummer besteht immer aus Zahlen und ist mindestens vier Ziffern lang. Du bekommst eine solche Nummer, wenn Du ein Girokonto eröffnest oder eine Kreditkarte beantragst. Wer sich zur Teilnahme am Online-Banking entschließt, erhält von der Bank dafür einen eigenen Zugangscode. Die Zahlenkombination kannst Du jederzeit am Geldautomaten bzw. im Online-Banking selbst ändern.


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Sicherheitsmaßnahmen, die Du beachten solltest

Die PIN ist so etwas wie Dein persönlicher Ausweis. Leider kann einiges passieren, wenn unbefugte Personen Deine Identifikationsnummer kennen. In Verbindung mit Deinen Karten sind Abhebungen von Deinem Konto und weiterer Missbrauch möglich.

 


Wichtig:

Notiere die Nummer deshalb nie auf der Karte, bewahre sie auch nicht zusammen mit Deiner Karte in Deinem Portemonnaie auf. Wenn Du die Nummer änderst, verwende nicht Dein Geburtsdatum oder ein anderes Datum, das mit Dir in einen Zusammenhang gebracht werden kann.

 

Die Bank generiert die Nummer automatisch und zufällig – es lohnt sich, die Nummer auswendig zu kennen! Solltest Du sie vergessen, hilft dir Deine Bank weiter.

TAN-Verfahren

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Was ist das TAN-Verfahren?

TAN ist die Abkürzung für Transaktionsnummer. Bei dieser Nummer handelt es sich um ein einmalig vergebenes Kennwort, das hauptsächlich im Online-Banking verwendet wird und in der Regel aus sechs Ziffern besteht. Du brauchst sie nach dem Einloggen mit Deiner normalen PIN zum Beispiel für Vorgänge wie:

  • Überweisungen
  • Kontostand abfragen
  • Änderungen an Deinem Account
  • Einrichtung von Daueraufträgen

Es gibt verschiedene Verfahren, mit denen Du eine TAN erhalten oder erzeugen kannst. Früher stellten die Banken und Sparkassen auf Papier ausgedruckte Listen bzw. indizierte Listen mit TAN-Nummern zur Verfügung. Diese wurden aber durch Vorgaben der EU aus Sicherheitsgründen in den Jahren 2005 bzw. 2019 abgeschafft.

Derzeit gängige TAN-Verfahren

Banken und Sparkassen stellen verschiedene Verfahren bereit, mit denen Du eine TAN für Deine Aktionen bekommst. Sie alle sind, zusammen mit Deinem Zugangscode für Dein Bankkonto, Teil der zweifachen Kundenauthentifizierung:

  • mTAN
  • pushTAN
  • appTAN
  • chipTAN
  • photoTAN

mTAN

Bei diesem Verfahren erhältst Du nach Deiner Anforderung die TAN per SMS auf Dein Mobiltelefon gesendet und tippst sie anschließend auf Deiner Online-Banking-Seite ein. Die Methode ist relativ sicher. Allerdings kann das Handy verloren gehen oder gestohlen werden und die SMS von Hackern abgefangen werden. Das Bundesamt BSI spricht deswegen eine Empfehlung gegen dieses Verfahren aus.

pushTAN

Hierbei forderst Du die TAN mit einer mobilen App an, durch die dann die Transaktionsnummer generiert wird. Die Sicherheit ist sehr hoch, vorausgesetzt, Du verwendest verschiedene Geräte für die App und für das Online-Banking.

appTAN

Wenn Du eine Überweisung beginnst, wird die App auf Deinem Smartphone aktiviert. Du loggst Dich mit Deinem Passwort ein, dann generiert die App im Hintergrund eine TAN und übergibt sie an den Überweisungsvorgang. Du selbst bekommst sie nicht zu sehen. Auch hier ist die Sicherheit sehr hoch, wenn du zwei verschiedene Geräte nutzt.

chipTAN

Die Methode mit einem TAN-Generator und einer Sparkassen- oder Geldkarte gehört mittlerweile nach der Papierform auch zu den klassischen TAN-Verfahren. Mit dem Generator liest Du auf Deiner Banking-Seite ein flackerndes Feld auf dem Display aus. Anschließend tippst Du die generierte Nummer ein, um Deine Aktion auszuführen. Da Du gezwungenermaßen zwei verschiedene Geräte plus Bankkarte verwendest, ist die Sicherheit sehr hoch.

photoTAN

Das Verfahren mit einer photoTAN ähnelt dem chipTAN-Verfahren. Statt eines flackernden Feldes kommt hier allerdings eine Grafik zum Einsatz. Der TAN-Generator liest die Grafik und erstellt dann eine TAN, die einzugeben ist. Um hierbei möglichst sicher unterwegs zu sein, solltest Du nicht das gleiche Smartphone für Online-Banking und App verwenden.

 

Ein Mann sitzt mit Tablet in der Hand auf dem Sofa

Ganz bequem Transaktionen ausführen mit der SecureGo plus App

Egal ob Smartphone oder Tablet, Du kannst sowohl Deine Überweisungen tätigen als auch eine TAN generieren.

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